
Die 13 schönsten Alpenpässe der Schweiz: San-Bernadino-Pass, Gotthard-Pass & Co.
Unsere Roadtrips sind für alle gedacht, die einfach raus wollen. Freude am Fahren und am Entdecken. Hauptsache ist, auszubrechen aus dem Alltag. Mit unseren Reiseempfehlungen wollen wir dem Fernweh eine Richtung geben und nachahmen anregen: Dieses Mal nehmen wir euch mit auf die sagenhaften Alpenpässe der Schweiz.
Dabei ist komplett egal, ob mit dem eigenen Auto oder einem Mietauto von uns. Der Fokus liegt schließlich auf der Strecke. Solltet ihr euch unsere Fahrzeugflotte ansehen, würde uns das natürlich trotzdem sehr freuen. Wir bieten neben günstigen Kleinwagen auch Kleinbusse für die ganze Freundesgruppe an, unsere Stärke sind allerdings exklusive Sportwagen. All unsere Autos sind sorgfältig für euch ausgewählt worden und werden vor jeder Miete professionell aufbereitet.
Inhalt

Pässe in der Schweiz entdecken: Vo Züri uf Umwäge nach Bärn
Mit Blick auf den Zürichsee beginnt der erste Tag unserer Rundreise. Das bedeutet natürlich, dass ihr bestenfalls schon am Vortag in Züri angekommen seid. Wie, das ist komplett euch überlassen. Von München aus braucht ihr etwas mehr als 3,5 Stunden, von unserem Rental Hub in Stuttgart schafft ihr es je nach Verkehr in unter 3 Stunden. Angesichts der 750 Kilometer, die ihr verteilt auf die kommenden Tagen zurücklegen werdet, ist das allerdings ein Klacks.
Für unsere Kunden haben wir an der Stelle aber noch einen ganz besonderen Deal: Wer entweder nicht aus Süddeutschland kommt oder einfach keine Lust auf den Verkehr an der Grenze hat, der kann auch mit dem Flugzeug nach Zürich fliegen. Auf Anfrage fahren wir euch nämlich den Mietwagen gegen eine kleine Gebühr direkt vors Hotel. Nach einer kleinen Einweisung könnt ihr direkt loslegen oder die Ruhe vor dem Sturm genießen.
Immerhin werdet ihr drei Tage und drei Nächte unterwegs sein, den Trip unternehmt ihr also bestenfalls an einem verlängerten Wochenende oder ihr nehmt euch direkt Urlaub. Eure Route führt euch von Zürich zum atemberaubenden Lago Maggiore, durch die zentralen und westlichen Regionen der Schweiz und schließlich in die lebhafte Stadt Genf. Damit ihr euch nicht verfahrt und die besten Kurven eures Lebens verpasst, haben wir euch die Google-Maps-Links im Text eingebaut.
So. Was vergessen? Nein? Auf geht's.
Also so viel zum Organisatorischen – wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen, Tagträumen und selbst nachfahren.

Los geht’s in Zürich: Tag 1 des Roadtrips
Zürich kurz vorgestellt: der Roadtrip beginnt
Das kulturelle und finanzielle Zentrum der Schweiz hat euch hoffentlich wärmstens willkommen geheißen. Am Abend vorher konntet ihr hoffentlich noch die pulsierende Atmosphäre der Stadt genießen, bevor es heute so richtig losgeht. Zürich hat schließlich viel zu bieten, allem voran natürlich den Zürichsee, der besonders im Sommer in den zahlreichen Badi Abkühlung bietet.
Die berühmte Bahnhofsstraße gehört zu den teuersten und exklusivsten Einkaufsstraßen der Welt – wer noch vor dem eigenen Abenteuer ein paar seltene Fahrzeuge begutachten möchte, der wird voraussichtlich hier fündig. Falls nicht, empfehlen wir die zahlreichen Kunstgalerien in Zürich; die Kunstwerke darin sind mindestens so schön wie die Erzeugnisse der berühmten Uhrmacher wie Rolex, die seit Jahrzehnten in der Altstadt Züris ansässig sind.
2 verschiedene Routen zum Lago Maggiore
Schwingt euch also in den Sitz eures Fahrzeuges – sei es der einer unserer klassischen Porsche 911, eines Audi R8 oder sogar in unserem Ferrari Roma. Genießt den Kaltstart, lasst den Motor kurz warmgluckern und schnallt euch an. Denn auf das, was euch die kommenden Tage erwarten wird, solltet ihr gefasst sein.
Für den ersten Tag beginnt ihr langsam, denn zunächst fahrt ihr nur die Panoramastraßen am Zürichsee entlang, bevor sich euch weiter südlich 2 Möglichkeiten bieten. Entweder ihr folgt dem weltberühmten San Bernadino Pass (zur Route #1) oder ihr nutzt den Oberalp- und anschließend den Lukmanierpass (zur Route #2) – letztere sind ausschließlich im Sommer geöffnet, beachtet das bei eurer Reiseplanung!
Beide Routen versprechen spannende Kurven und atemberaubende Ausblicke. Am Abend des ersten Tages erreicht ihr den Lago Maggiore, wo euch der einzigartige Charme dieser schweizerisch-italienischen Region erwartet.
Das vermutlich exklusivste Hotel dort ist das Boutique Hotel Stresa. Werft euren Schlüssel dem Valet zu, der euch euren Sportwagen auf den privaten Parkplätzen parkt. Beachtet, dass die Parkplätze zwar kostenlos sind aber reserviert werden müssen. Parkt euren Sportwagen, schlendert entlang des Seeufers und lasst den Tag mit einem köstlichen Abendessen ausklingen, bevor ihr euch in eurem luxuriösen Zimmer erholt.

Über den Gotthard-Pass: vom Lago Maggiore nach Bern
Der Gotthard-Pass wartet
Nach einem frühmorgendlichen Sprung ins eiskalte Wasser – oder einer warmen Dusche und einer Aufwach-Bootstour – seid ihr fit für den Tag. Das solltet ihr auch sein, denn der hat es in sich. Ein reichhaltiges Frühstück später schnallt ihr euch auch schon an und dreht den Schlüssel.
Als der Motor freudig anspringt, nehmt ihr eure heutige Route genauer unter die Lupe – die haben wir euch hier verlinkt. Heute geht es nämlich über den Gotthard-Pass, einer der historisch wichtigsten Verkehrsverbindungen durch die Zentralalpen, die den Norden und den Süden der Schweiz miteinander verbinden. Zu Fuß begangen schon die Römer den Pass, schon im Mittelalter wurde er zu einem der zentralen Transportwege und hat erst mit dem Bau der Eisenbahn- und Autobahntunnel an Bedeutung verloren. Aber ihr wollt ja zum Ersten selber und zum Zweiten nicht nur stur geradeaus fahren.
Also hinauf auf 2107 Meter Höhe und spürt, wie selbst im Hochsommer die Temperaturen auf dem Weg zum Gipfel immer weiter sinken. Besonders im Cabrio kann es schon sein, dass ihr früher oder später sogar die Heizung anmachen müsst, wenn euch der der Fahrtwind von der unfassbar schönen Aussicht ablenkt.
Über den Sustenpass nach Bern
Habt ihr die Schöllenenschlucht überquert, kommt ihr bei Andermatt heraus. Doch ihr seid noch lange nicht am Ziel, denn als nächstes wartet der Sustenpass auf euch. Auch wenn der deutlich jünger ist als der Gotthard-Pass, so trübt das keinesfalls das Glücksgefühl, das euch bei jeder Spitzkehre ausfüllt und dass euch bis Interlaken begleitet.
Unser Zwischenstopp Interlaken liegt direkt zwischen dem dem Brienzersee und dem Thunersee und eignet sich perfekt für eine Mittags- und kleine Verschnaufpause. Macht euch anschließend bereit für den letzten Abschnitt des heutigen Tages und fahrt in Richtung Bern, der Hauptstadt der Schweiz und UNESCO-Weltkulturerbe.
Endlich am Ziel verbringt ihr den Abend in dieser geschichtsträchtigen Stadt. Entdeckt die historische Altstadt von Bern, besucht den Rosengarten, das Paul-Klee-Museum oder entspannt euch mit einem kühlen Bier und Schweizer Spezialitäten wie Käsefondue oder Raclette.
Als Unterkunft empfehlen wir euch das Hotel Bellevue Palace in Bern, da ihr hier nicht nur ein wunderschönes Gebäude im Jugendstil, sondern auch Privatparkplätze vorfindet. Dafür zahlt ihr pro Nacht 35 CHF.

Endstation Genf: geradewegs durch den Nationalpark der Schweiz
Die Route nach Genf: die Naturparks Gantrisch & Gruyère Pays-d’Enhaut
Von Bern aus könnte man in wenigen Stunden in Genf sein, sollte man die Autobahn verwenden. Doch wo bleibt da der Spaß? Stattdessen nutzt ihr die gewundenen Landstraßen, die sich an, durch und zwischen den Bergen schlängeln.
Um die Weltstadt Genf an der Grenze zu Frankreich zu erreichen, führt euch unsere Route (hier auf Google Maps) über die Naturparks Gantrisch und Gruyère Pays-d’Enhaut. Passstraßen begegnet hier nicht mehr, dafür tauscht ihr aber Aussichten gegen hautnahe Natur ein. Hier lohnt es sich auf jeden Fall, viele kleine Stopps einzulegen und mit etwas Glück und guter Planung könnt ihr auch an einem der vielen saisonalen Events teilnehmen, die in dem Park abgehalten werden. Wenn ihr Bilder von euch und eurem Sportwagen machen wollt, dann hier!
Genießt die Ruhe der weiten Täler und leeren, kleinen Straßen, auf denen ihr Kurve um Kurve der Grenze zu Frankreich immer näher kommt. Umrundet den Genfer See auf der Nordseite und findet euch am Fuße des Mont Blanc im schönen Genf wieder. Je nachdem, wie ihr euren Urlaub geplant habt, würde unsere Rundreise hier enden.
Fast in Frankreich: Willkommen in Genf
Wollt ihr noch eine Nacht bleiben (und das empfehlen wir euch wärmstens), kommt ihr im Hôtel Les Armures nicht nur unter, sondern auch voll auf eure Kosten. Solltet ihr noch vorhaben, am nächsten Tag die knapp 7 Stunden zurück nach München auf eigener Achse zurückzulegen, gibt es für 45 CHF auch Privatparkplätze für Gäste. Im Gebäude aus dem 17. Jahrhundert befindet ihr euch mitten im pulsierenden Herzen der Genfer Altstadt.
So erreicht ihr von hier auch die Seepromenade sowie die wichtigsten Museen innerhalb von 10 Gehminuten, im Hotel selbst befindet sich das älteste Kaffeehaus von Genf und ist damit eines der Wahrzeichen der Stadt.

Alpenpässe in der Schweiz: Abenteuer ohne Ende
Unsere Route durch die Schweiz ist nur ein kleiner Einblick in das, was der Alpenstaat in Sachen Passstraßen zu bieten hat. In so kurzer Zeit lässt sich natürlich nur ein Bruchteil befahren. Doch sollten euch die 3 bis 4 Stunden Fahrzeit am Tag, die wir für euch eingeplant haben, nicht genug sein, stellen wir euch hier noch ein paar weitere der schönsten Passstraßen der Schweiz vor. Auch diese Liste ist garantiert nicht vollständig, daher seid uns nicht böse, wenn euer Lieblings-Pass nicht darauf ist.
Sanetschpass
Der Sanetschpass in den westlichen Berner Alpen begeistert besonders Weinliebhaber mit einer Route durch die malerischen Weinberge des Wallis und weiter in ein enges Tal, das zu Hochweiden führt. Nach einem Panoramablick auf Arpelistock und Sanetschhorn endet die Strecke am Sanetschsee.
Klausenpass
Der Pass verbindet die Kantone Uri und Glarus und beeindruckt mit einer abwechslungsreichen Strecke. Auf der Westseite führt sie durch das Schächental, vorbei an der Alp Esch und dem 100 Meter tiefen Stäuben-Wasserfall, bevor sie mit grandiosen Ausblicken auf die Gipfel von Clariden und Gross Windgällen die maximale Passhöhe von 1.948 Metern erreicht.
Furkapass
Der Furkapass ist nicht nur ein historischer Alpenübergang, sondern auch eine Ikone der Filmgeschichte: Im Bond-Klassiker Goldfinger diente er als Kulisse für eine spektakuläre Verfolgungsjagd. Eröffnet im Jahr 1867, verbindet der Pass Realp im Kanton Uri mit Goms im Oberwallis und bietet auf seinem 2.429 Meter hohen Gipfel atemberaubende Ausblicke, darunter den beeindruckenden Rhonegletscher.
Nufenenpass
Der Nufenenpass, mit 2.477 Metern der höchste befahrbare Pass der Schweiz, ist ein absolutes Highlight für Höhenliebhaber. Die Strecke von Ulrichen im Oberwallis führt durch kurvige Abschnitte und gerade Passagen, vorbei an der beeindruckenden Felswand des Fühlhorns, bevor unvergessliche Ausblicke vom Gipfel warten. Auf der Tessiner Seite belohnt der Weg mit einem idyllischen Gebirgssee im Bedrettotal, bevor die Fahrt im südlichen Kanton endet.
Albulapass
Der Albula-Pass verbindet das gleichnamige Tal mit dem Engadin und ist besonders durch die Tour de Suisse bekannt. Entlang der Strecke laden charmante Dörfer zu Pausen ein, während über euch die Brücken der UNESCO-geschützten Albulabahn majestätisch thronen – ein Anblick, der die Fahrt unvergesslich macht.
Col de la Croix
Mit einer Höhe von 1.778 Metern zählt dieser Pass zu den niedrigeren der Schweiz, bietet jedoch besondere Reize. Startet in den Weinbergen des Chablais und überwindet auf 23 Kilometern 1.300 Höhenmeter – zum Glück seid ihr nicht mit dem Rad unterwegs. Auf dem Weg passiert ihr kleine Weiler, bevor ihr in Villars-sur-Ollon ankommt, einem Etappenziel der Tour de Suisse und der Tour de Romandie.
Große Scheidegg
Dieser Bergpass im Berner Oberland mag weniger bekannt sein als seine höheren Pendants in der Zentralschweiz, doch seine Strecke ist zweifellos beeindruckend. Sie führt unterhalb des markanten Wetterhorns entlang und bietet spektakuläre Ausblicke auf die legendäre Eigernordwand – eine der berühmtesten und anspruchsvollsten Kletterwände der Welt.
Grimselpass
Der Grimselpass verbindet das Berner Oberland mit dem Wallis und führt durch enge Schluchten und vorbei an mehreren Stauseen, darunter der Totensee auf 2.165 Metern. Von hier aus bieten sich atemberaubende Ausblicke auf die Gipfel des Finsteraarhorns und des Wetterhorns sowie den Rhonegletscher in der Ferne.
Optionen bieten sich euch in der Schweiz also genug. Natürlich seid ihr komplett flexibel, was eure Reisegestaltung angeht. Falls euch nur noch das passende Fahrzeug fehlt, könnt ihr bei uns fantastische Sportwagen mieten. Neben (Super-)Sportwagen wie dem Porsche 911 GT3 RS oder dem Ferrari Roma bieten wir euch auch alltagstauglichere Kleinwagen wie den Audi A1 oder den Abarth 695.
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