Ein weißer Porsche Taycan steht vor dem Porsche-Werk in Leipzig.

Porsche Taycan Turbo: Werksabholung in Leipzig

Veröffentlicht am 27.01.2025

Unser Verkäufer aus dem Porsche Zentrum Olympiapark in München hat uns wiederholt empfohlen, eines unserer nächsten Porsche-Fahrzeuge einmal bei einer Werksabholung in Leipzig abzuholen. Und so sind wir dem Rat gefolgt und haben unseren Porsche Taycan Turbo in Leipzig eingesammelt.

Inzwischen kostet die Überführung zum örtlichen Porsche Zentrum mit über 1.000 Euro nicht viel weniger als die Werksabholung. Der Porsche Taycan wird zwar in Stuttgart produziert, doch die Werksabholung in Leipzig ist deutlich spannender. Denn dort gibt es eine FIA-Rennstrecke und einen Offroadpark für Porsche Cayenne und Co. Auf diesen Strecken könnt ihr dann mit gestellten Porsche-Fahrzeugen zeigen, was ihr könnt. Hier teilen wir unsere Erfahrungen über einen Tag, der noch viel aufregender war, als wir es erwartet hatten.

Inhalt

Porsche Taycan Werksabholung während der Corona-Krise

Wenn ihr mit dem Zug anreist, gibt es normalerweise am Hauptbahnhof in Leipzig einen Porsche Shuttle Service, der euch dann zum Werk bringt. Da unsere Auslieferung jedoch genau in die Zeit des Covid-19-Ausbruchs fiel, war der normale Service von Porsche in vielen Fällen gar nicht möglich.

Also kamen wir nach einer 20-minütigen Taxifahrt am Werk an. Auch hier spürte man sofort die derzeitige Lage. Die einzigen Leute vor Ort waren, neben den Porsche-Mitarbeitern, wir selbst und Julian Nagelsmann, der sich ebenso wie wir seinen Porsche Taycan abholen durfte. Also: Atemschutzmaske auf und rein in das von Porsche liebevoll als „Diamant“-Gebäude bezeichnete Zentrum.

Organisatorisches und Treffen mit dem Porsche-Instruktor

Nach einer sehr freundlichen Begrüßung an der Rezeption wurden wir an unseren Tisch begleitet. Statt des üblichen 3-Gänge-Menüs, das wegen Covid-19 leider nicht möglich war, gab es ein kleines Buffet. Nach einem kurzen Snack durften wir das Gelände ein wenig erkunden. Anschließend wurden wir von einem weiteren Mitarbeiter über den Tagesablauf informiert. Schon bald kam unser Instruktor zu uns und führte uns direkt auf die Rennstrecke.

Mit dem Porsche Taycan Turbo S auf der Rennstrecke

Ohne lange Vorreden wurden wir in einen bereitgestellten Porsche Taycan Turbo S gesetzt. Unser Instruktor fuhr voraus und erklärte uns über ein Walkie-Talkie die Streckenführung. Kaum hatten wir uns an das Fahrzeug gewöhnt, ging es auch schon im Sport-Plus-Modus zur Sache – und was der Wagen hier mit der Physik anstellt, ist einfach phänomenal.

Der Elektro-Porsche ist dermaßen beeindruckend, dass selbst erfahrene Fahrer auf den schnellen Runden ins Schwitzen kommen. Normalerweise dürft ihr nach dem Rennstrecken-Erlebnis noch mit dem Instruktor als Beifahrer eine Runde im Porsche GT3 RS drehen. Leider fiel das wegen Corona aus, aber wir hatten trotzdem das Gefühl, keinen Moment verpasst zu haben.

Offroad fahren mit dem Porsche Cayenne S

Von der Rennstrecke ging es schnurstracks weiter zum Offroad-Gelände. Hier konnten wir erleben, was ein Porsche Cayenne im Gelände wirklich kann. An verschiedenen Stationen bewältigten wir Herausforderungen wie eine 45 % Seitenneigung, bei der der gesunde Menschenverstand sagt: „Das ist unmöglich!“ Doch der Cayenne meisterte jede Aufgabe mit Bravour.

Unsere Fahrzeugübergabe des Porsche Taycan Turbo

Nach einer kurzen Stärkung führte uns der Instruktor schließlich zum Höhepunkt des Tages: der Fahrzeugübergabe. In einer Box wartete unser Taycan Turbo, ganz in Weiß und mit Sternspeichen-Felgen ausgestattet, auf uns.

Natürlich besprachen wir mit dem Porsche-Mitarbeiter alle wichtigen Themen rund um Elektromotor, Batterieladen und Reichweitenmanagement. Auch die Initialeinstellungen des Infotainment-Systems wurden gemeinsam vorgenommen. Danach ließen wir unser Fahrzeug stehen, um an einer improvisierten Führung durch das „Diamant“-Gebäude teilzunehmen.

Porsche Werksführung ohne Werk

Zwar durften wir wegen der Corona-Beschränkungen nicht direkt ins Werk, doch unser Ansprechpartner machte das Beste daraus. Im Erdgeschoss erklärte er uns die Aufteilung des Werks auf einer riesigen Karte. Im ersten Stock bestaunten wir die Konferenzräume, das geschlossene Restaurant im zweiten Stock und das kleine Porsche-Museum im dritten Stock. Ein Highlight war die Aussicht vom Restaurant auf die Rennstrecke, wo man normalerweise bei Vollbetrieb die Fahrzeuge im Grenzbereich beobachten kann.

Rückreise und Fazit der Porsche Taycan Turbo Werksabholung

Am Ende des Tages bekamen wir Porsche-Tüten mit einem Lunchpaket für die Rückreise und fuhren entspannt mit unserem neuen Elektrosportwagen zurück nach München. Der Tag war für uns als Sportwagenfans ein einmaliges Erlebnis – spannend, perfekt organisiert und trotz der Einschränkungen durch Corona einfach großartig.

Die Porsche-Mitarbeiter waren nicht nur freundlich, sondern auch unglaublich lässig, was dem ganzen Tag eine unbeschwerte Atmosphäre verlieh. Wir können jedem von euch, der einen Porsche kauft, eine Werksabholung wärmstens empfehlen.

Übrigens: Auf dem Heimweg nach München (etwa 430 km) mussten wir noch einmal für 25 Minuten an einer 150-kW-Ladesäule nachladen – dann waren wir aber auch schon zurück in der Firma.

Wenn ihr den Elektrosportwagen und seine beeindruckende Beschleunigung selbst erleben möchtet, könnt ihr bei uns den Porsche Taycan Turbo mieten. Wir sind eine Premium-Autovermietung in München und freuen uns, euch bei uns willkommen zu heißen!